Im kleinen Saal der neuen Bürgerhalle in Eppertshausen wird am Freitag (27.) ab 19.30 Uhr Ulrich Oelschläger, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, referieren. Ausgehend von gegensätzlichen Äußerungen des Neuen Testaments über die Juden („Das Heil kommt von den Juden“ – „Die Juden haben den Teufel zum Vater“) wird er sich mit der Frage auseinandersetzen, wie die Christen und die Kirchen durch Antijudaismus im Laufe der Jahrhunderte zu Antisemitismus und Holocaust beigetragen haben.
Der Ökumenische Arbeitskreis der Katholischen Pfarrgemeinde Sankt Sebastian und der Evangelischen Friedensgemeinde Eppertshausen begeht den Gedenktag seit seiner Festlegung durch den damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog. Nun möchten die Veranstalter den Blick darauf richten, wie die christlichen Kirchen in die Entstehung des Antisemitismus verstrickt waren.
Gedenken an die Opfer
Religion – Ökumenischer Arbeitskreis Eppertshausen erinnert an den Holocaust
EPPERTSHAUSEN.
Dieses Thema kann nicht kommentiert werden.
Merken
|




















