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Zwei Zwischenfälle im Chemieunternehmen BASF

Im Chemieunternehmen BASF in Ludwigshafen hat es am Wochenende zwei Zwischenfälle gegeben. 3500 Liter ätzende Säure seien ausgelaufen, teilte der Konzern mit. Zudem habe ...
LUDWIGSHAFEN.

Im Chemieunternehmen BASF in Ludwigshafen hat es am Wochenende zwei Zwischenfälle gegeben. 3500 Liter ätzende Säure seien ausgelaufen, teilte der Konzern mit. Zudem habe eine Anlage zur Herstellung von Ammoniak blockiert. Eine Gefahr für die Anwohner habe aber nicht bestanden, sagte eine Firmensprecherin am Sonntag.
Besorgte Anwohner hatten sich am Samstagabend gemeldet und von lauten Geräuschen in dem Werk berichtet. Diese stammten von den Sicherheitseinrichtungen der blockierten Anlage, erklärte eine BASF-Sprecherin. Dabei entstehe ein lautes Rauschen. Bei dem Zwischenfall sei die Überwachung eines Ventils ausgefallen. Das Ventil habe sich aus Sicherheitsgründen automatisch geschlossen und die Anlage sei runtergefahren. Das Gas aus der Anlage sei in eine Fackel eingeleitet und dort verbrannt worden.
An einem anderen Ort in dem Werk waren zuvor 3500 Liter Methansulfonsäure aus einer undichten Stelle gelaufen. Die Werkfeuerwehr sei im Einsatz gewesen und habe die beim Austritt entstehenden Dämpfe mit Wasser bekämpft, teilte das Unternehmen mit. Ein Mitarbeiter sei vorsorglich zur werkseigenen Ambulanz gebracht worden. Erhöhte Werte wurden laut BASF in und rund um das Werk nicht gemessen. Methansulfonsäure verursache schwere Verätzungen der Haut und schwere Schäden an den Augen.

 

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  • 21. Oktober 2012
  • Von dpa
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