Die Situation der Kirche stellten Harald-Uwe Kouba von der evangelischen Regionalverwaltung in Gernsheim und Pfarrer Konrad Knolle dar. Ausschussvorsitzender Walter Öhlenschläger (Freie Wähler) betonte, dass „große Abweichungen von Ansätzen zur späteren Abrechnungen“ die Kommune, die mit 85 Prozent an den Kosten beteiligt ist, in Schwierigkeiten bringen würde. Aktuell liegt eine Nachzahlungsforderung aus dem Jahr 2010 auf dem Tisch. „Legen Sie uns Zahlen vor, die schlüssig und real sind“, forderte Öhlenschläger.
Der Etat für den Kindergarten und der Stellenplan wurden in getrennten Abstimmungen an die Gemeindevertretung empfohlen. Für den Haushalt stimmten vier Ausschussmitglieder mit Ja, eines enthielt sich. Den Stellenplan, der Veränderungen, die nach Kirchenrecht notwendig sind, enthält, befürworteten die beiden SPD-Vertreter, Freie Wähler und CDU enthielten sich der Stimme. Hier haben die Gemeindevertreter am 25. Januar (Mittwoch) das letzte Wort.
„Wir müssen tätig werden“, waren sich alle Vertreter im Hauptausschuss einig, was die Erweiterung des kommunalen Kindergartens anbelangt. Einstimmig wurde empfohlen, zwei Räume an das Gebäude in der Mozartstraße anzubauen. Damit gibt es genug Plätze für Kinder unter drei Jahre, die ab 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben. Der Anbau kostet 285 000 Euro. Bis zu 90 Prozent kann vom Land bezuschusst werden.
„Müssen tätig werden“
Hauptausschuss – Einhelliges Votum für Erweiterung des kommunalen Kindergartens
GROSS-ROHRHEIM.
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