Die aus grauen Steinen gebaute Mauer, versehen mit einem Furcht einflößenden Stacheldraht, prägt eine Ausstellung im Filmraum der Heinrich-Böll-Schule. Die Präsentation mit dem Titel „Die Mauer – eine Grenze durch Deutschland“ zeigt anhand von eindrucksvollen Fotos, wie sich die Situation in Deutschland während der Zeit der Teilung des Landes darstellte, informiert die Schule in einer Pressemitteilung.
Texte liefern wichtige Hintergrundinformationen, die das Ausmaß dieser Trennung deutlich machen. Die Klasse 10/2 organisierte diese Ausstellung gemeinsam mit der Gesellschaftslehre-Lehrerin Claudia Böhm und der Lehrerin im Vorbereitungsdienst, Barbara Arnold. Die Bilder und Texte stellte die Bundeszentrale für politische Bildung zur Verfügung.
Initiiert wurde das Projekt von der Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur. Neben der Mauernachbildung sind ein Modell eines Grenzübergangs mit Selbstschussanlagen und Kontrollstationen sowie ein kleiner „Rosinenbomber“ zu bestaunen. Ergänzt wird die Präsentation mit einer Videoschau, die historische Filmausschnitte rund um die Teilung Deutschlands zeigt.
Abgerundet wird die Ausstellung mit Musik aus der DDR-Zeit. Bis Mitte Februar können Schüler der HBS die Präsentation in der eigenen Schule besuchen und sich über Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg informieren.
Grenze durch Deutschland
Ausstellung – Heinrich-Böll-Schule skizziert die Teilung des Landes
FÜRTH.
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