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Der Raserei Einhalt gebieten

Lärmschutz – Bürgerinitiative will mit Maßnahmen den Geräuschpegel durch den Straßenverkehr weiter reduzieren

Die Versetzung der Ortseingangs- und Ausgangsschilder soll zu einer Verminderung des Autolärms beitragen. Foto: Bürgerinitiative Lärmschutz
Die Versetzung der Ortseingangs- und Ausgangsschilder soll zu einer Verminderung des Autolärms beitragen. Foto: Bürgerinitiative Lärmschutz
Lärm macht krank und stresst den Menschen. Seit fast zwei Jahren ist in Fürth die „Bürgerinitiative Lärmschutz“ aktiv und setzt sich für die Reduzierung des Verkehrslärms ein. In ihrer ersten Versammlung in diesem Jahr am Mittwoch (23.) will die Bürgerinitiative berichten, was sich 2012 in Fürth getan hat.
FÜRTH.


In Sachen Ortsschildern habe sich bereits einiges getan, heißt es in einer Presseinformation der „Bürgerinitiative Lärmschutz“ (BI). In Krumbach sei das Ortsschild deutlich in Richtung Brombach verschoben, auch am Ortseingang von Fürth Richtung Kröckelbach sei das Ortsschild in die Nähe des letzten Hauses von Fürth versetzt: Der Bereich, in dem nur noch 50 Stundenkilometer gefahren werden darf, habe sich deutlich verlängert. Leider, so stellt die BI mit Bedauern fest, werde diese Geschwindigkeitsregelung nur unzureichend überwacht. So würden weiterhin fest installierte Geschwindigkeitsmessungen in Fürth oder Krumbach von der Gemeinde Fürth abgelehnt. Immer noch dürfe zwischen den meisten Ortsteilen gerast werden – und das, obwohl die Strecken zwischen den Ortsteilen oftmals deutlich kürzer als zwei Kilometer sind.
Mittlerweile haben sich auch lärmgeplagte Bürger im Fürther Ortsteil Weschnitz zusammengeschlossen, heißt es weiter. Sie hätten im Dezember die Hammelbacher Straße in Weschnitz zur Autobahn erklärt. In Erlenbach sei die von den Anwohnern geforderte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer nicht eingeführt worden. „Um so wichtiger ist es“, so der Sprecher der Fürther BI, „dass die betroffenen Bürger alle an einem Strang ziehen und zusammen eine Lobby bilden. Denn nur
gemeinsam können wir unsere Ziele erreichen.“ Es sei wissenschaftlich schon lange erwiesen, dass der Verkehrslärm durch
verschiedene Maßnahmen deutlich reduziert werden kann, schreibt die Bürgerinitiative
abschließend.

Termin

Die „Bürgerinitiative Lärmschutz“ lädt für den 23. Januar (Mittwoch) zu einer Versammlung um 19.30 Uhr im Gasthaus „Zum
Weschnitztal“ in Fürth in. Unter
anderem wird der Film „Immer
zu laut: Wie krank macht uns Lärm?“ von Tobias Hübner gezeigt.

 

Artikel Text Laenge: 1890

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  • 15. Januar 2013
  • Von e
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