Hobbygärtner sitzen im Februar in den Startlöchern: Sobald der Frost die Böden nicht mehr im Griff hat, können diese umgegraben werden, erläutert Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem. Bei Temperaturen über Null müssen Immergrüne wieder gegossen werden: „Sie verdursten sonst“.
Liegen noch Eis und Schnee über den Pflanzen, rät Van Groeningen, die Zeit zu nutzen, indem man Rasenmäher, Scheren, Schaufeln und sonstige Geräte für die Saison vorbereitet – pflegt, ölt und nötigenfalls nachschärft. Zum Schärfen von Gartengerät sollten Hobbywerker der Versuchung widerstehen, motorgetriebenes Schleifgerät einzusetzen – allzu leicht schleift man damit Fehlwinkel oder Scharten in Klingen. Außerdem droht bei mangelhafter Kühlung das Ausglühen. Mit Abziehsteinen muss man zwar Schweiß investieren, arbeitet aber materialschonender.
Damit man auf den oft rasch einziehenden Frühling vorbereitet ist, sollte beizeiten eingekauft werden: „Bestellen Sie das Saatgut“, rät Van Groeningen. „Auch Wurzelware aus den Gärtnereien können sie nun vorbestellen, die dann zu einem bestimmten Termin geliefert wird.“
Sollen Hecken stark zurückgeschnitten oder gerodet werden, muss dies bis zum Monatsende geschehen. In Siedlungen gilt vom 1. März bis 30. September ein Bestandsschutz, damit Vögel in den Gehölzen nisten können. Form- und Pflegeschnitte sind allerdings weiterhin erlaubt.
Geräte rechtzeitig überholen, Pflanz- und Saatgut bereithalten
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