FRANKFURT.
Mit wieder steigenden Umsatzzahlen ist die Frankfurter Messe in das Geschäftsjahr 2010 gestartet. Man werde voraussichtlich das Niveau des Rekordjahres 2008 wieder erreichen, hieß es am Dienstag in Unternehmenskreisen.
Zuvor muss der neue Messechef Wolfgang Marzin am Mittwoch auf seiner ersten Bilanz-Pressekonferenz in Frankfurt noch das Geschäftsjahr 2009 erläutern, in dem erstmals seit Jahren Umsatz und Gewinn zurückgegangen sind. Trotz der Wirtschaftskrise schrieb das von der Stadt Frankfurt (60 Prozent) und dem Land Hessen (40 Prozent) betriebene Unternehmen aber noch schwarze Zahlen. Nach vorläufigen Angaben der Messegesellschaft ist der Umsatz um 3,8 Prozent auf 423,5 Millionen Euro gesunken und auch der Gewinn vor Steuern ging zurück. Diese Kennzahl dürfte aber nach Marzins Aussagen über den zunächst angenommenen 30 Millionen Euro liegen. Wachstum wurde vor allem durch Zukäufe im Ausland angestrebt. Die Frankfurter Messegesellschaft ist international aufgestellt und sieht sich als weltgrößter Messeveranstalter mit eigenem Gelände. Im Jahr 2009 hat sie 92 Messen abgewickelt, davon 54 im Ausland.
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