BERLIN/WIESBADEN.
Mit Hilfe einer ,,Denkfabrik" wollen Politiker der SPD, der Linkspartei und der Grünen Wähler ansprechen. Auch die frühere hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti zählt zu den Gründern. Das ,,Institut solidarische Moderne" wolle überparteilich an politischen Konzepten arbeiten, teilten Ypsilanti, Katja Kipping (Linke) und Sven Giegold (Grüne) am Montag in Berlin mit. ,,Wir arbeiten nicht an der Fusion von Parteien, sondern an gesellschaftlichen Veränderungen", stellte Kipping klar. Die Führung der hessischen SPD äußerte sich nur knapp zu Ypsilantis Projekt. ,,Die Sozialdemokratie braucht neuen inhaltlichen Schwung", erklärte Generalsekretär Michael Roth. ,,Insofern kann ein weiterer Diskussionszirkel sicher hilfreich sein."Zu den Gründern des Instituts zählen einige hessische SPD-Abgeordnete vom linken Flügel, darunter Reinhard Kahl und Petra Fuhrmann.
Merken
|













