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28. Oktober 2011  | dpa

Volker Bouffier und Lotto-Chef zufrieden mit Glücksspiel-Liberalisierung

WIESBADEN. 

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Lotto-Chef Heinz-Georg Sundermann sind mit der Einigung für eine Neuordnung des milliardenschweren Glücksspielmarktes zufrieden. 15 der 16 Ministerpräsidenten hatten sich am Donnerstag in Lübeck darauf verständigt, dass es bundesweit 20 Konzessionen geben soll.
Schleswig-Holstein hatte sich enthalten. Das Land hat ein weitreichenderes Glücksspielgesetz. Zudem wurde eine Belastung der Wettanbieter von fünf Prozent Steuer auf den Spieleinsatz vereinbart. Casinospiele und Poker im Internet wird es nicht geben.
Hessen wolle aber prüfen lassen, ob es eine Öffnungsklausel für die Länder beim Online-Casinospiel geben könne, sagte Regierungssprecher Michael Bußer. Hessen hätte auch gerne mehr als 20 Konzessionen gehabt. „Das ist allerdings ein Kompromiss.“
Lotto-Chef Sundermann lobte: „Die Richtung ist komplett richtig.“ 20 Konzessionen reichten, um all diejenigen auf den Markt zu bringen, die sich darum bewerben. Der Steuersatz von fünf Prozent sei kalkulierbar und sorge für die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen.
Im Kampf gegen die Glücksspielsucht sprach sich Sundermann für Glücksspiele im Internet aus: „Der klassische Internetkunde muss sich mit seinem Namen identifizieren. Dessen Spielverhalten kennen wir. Da wissen wir auch, wenn er sich atypisch verhält.“

 
 


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Spiegelung in blau: Ein Passant und ein Ölförderturm spiegeln sich bei Baku (Aserbaidschan) in einer Ölpfütze. Foto: Sergei Ilnitsky

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