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09. Februar 2012  | dpa

Unternehmen kritisieren überbordende Bürokratie

FRANKFURT. 

Hessische Unternehmen haben die überbordende Bürokratie beklagt. Bei einem Treffen mit Landes- und Bundesministern in Berlin schilderten Unternehmer konkrete Beschränkungen und Auflagen, die zu umständlichen und kostenträchtigen Verfahren führten. Auch die hessische Landesregierung wurde am Donnerstag gescholten, dass sie die von ihr selbst eingeführte Befristung von Gesetzen und Verordnungen nicht ausreichend für Überprüfungen nutze.
Auf der anderen Seite lobte VhU-Präsident Dieter Weidemann auch einige Entwicklungen zum Bürokratieabbau. Zu den wichtigsten Änderungen zählte er die Verkürzung der Aufbewahrungsfristen für Dokumente von zehn auf fünf Jahre. Auch Erleichterungen im elektronischen Schriftverkehr und optimierte Meldeverfahren in der sozialen Sicherung reduzierten die Bürokratie. Die Einführung der fortgeschrittenen elektronischen Signatur für Unternehmen würde ebenfalls den betrieblichen Alltag vereinfachen.

 
 


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Spiegelung in blau: Ein Passant und ein Ölförderturm spiegeln sich bei Baku (Aserbaidschan) in einer Ölpfütze. Foto: Sergei Ilnitsky

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