Welche Dienstleistungen könnten Eltern dabei helfen, Familie, Beruf und Pflege besser miteinander zu vereinbaren? Und welche Angebote ermöglichen es älteren Menschen, länger in den eigenen vier Wänden zu leben? Um diese Fragen dreht sich ein Wettbewerb, den die hessische Landesregierung und die „Hessenstiftung – Familie hat Zukunft“ am Donnerstag in Wiesbaden für Kommunen ausgelobt haben. Für 10 000 Euro Preisgeld sollen Modelle für familiennahe Dienstleistungen entwickelt werden.
Mütter und Väter bräuchten Hilfe am Ort, um Familie, Beruf und notfalls die Pflege von Angehörigen besser vereinbaren zu können, sagte die Staatssekretärin im Sozialministerium, Petra Müller-Klepper (CDU). „Es geht um Entlastung durch konkrete Hilfestellung, die sich die Familien auch leisten können.“ Nach Angaben der Stiftung können mit sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen wie Putzen, Kochen, Waschen in Hessen weitere 40 000 Vollzeitkräfte beschäftigt werden.
Den Vorstellungen der Organisatoren zufolge könnten Gemeinden beispielsweise eigene Zentralen zur Vermittlung von Dienstleistungen aufbauen. Auch Firmen hätten ein Interesse daran, dass ihre Mitarbeiter ein gutes Umfeld für ihre Familie vorfinden.
Mehr Hilfen für Eltern gesucht – Wettbewerb ausgelobt
WIESBADEN.
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