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21. Februar 2012  | dpa

Hessen schickt wieder 45 Vertreter zu Bundespräsidenten-Wahl

WIESBADEN. 

Bei der Wahl des neuen Bundespräsidenten wird Hessen am 18. März in Berlin erneut mit 45 Delegierten vertreten sein. Die Entscheidung für den parteilosen Kandidaten Joachim Gauck gilt als sicher. Über die Listen werde am 28. Februar in einer Sondersitzung des Landtags entschieden, berichtete Landtagssprecher Dirk Engel am Dienstag in Wiesbaden.
Die 15. Bundesversammlung setzt sich aus 1240 Mitgliedern zusammen – 620 Bundestagsabgeordnete und ebenso viele Delegierte aus den Ländern. Hessen ist dabei entsprechend seiner Einwohnerzahl repräsentiert. Bei der Wahl des damaligen CDU-Kandidaten Christian Wulff im Juni 2010 hatte das Land ebenfalls 45 Vertreter in die Bundesversammlung entsandt.
Auf die hessische CDU-Fraktion entfallen 18 Wahlmänner und -frauen. Die SPD darf 11, die FDP 8, die Grünen sechs und die Linke zwei Vertreter schicken. Die Anzahl der Delegierten richtet sich nach der Stärke der Fraktionen im Landtag.
Nach dem Rücktritt von Christian Wulff haben sich am Sonntag alle großen Parteien - mit Ausnahme der Linken - auf die Wahl von Gauck verständigt.

 
 


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