Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die Bewerbung Hessens für das Bundesprogramm „Schaufenster der Elektromobilität“ auf den Weg gebracht. Eines dieser „Schaufenster“ soll die Region Frankfurt/Rhein-Main werden. Das von der Bundesregierung ausgeschriebene Förderprogramm soll helfen, Deutschland zu einem führenden Markt und Anbieter für diese Technik zu entwickeln. Bouffier schickte Umschläge mit der Bewerbung am Montag von Frankfurt aus mit einem Elektrowagen von Opel nach Berlin. Die Rhein-Main-Region sei besonders geeignet, Elektromobilität voranzubringen, denn „wir sind eine der wirtschaftsstärksten Regionen, und nirgends gibt es mehr Verkehre“, sagte Bouffier.
Falls die Bewerbung erfolgreich ist, fließen 40 Millionen Euro vom Bund nach Hessen. Das Land werde zusätzlich 22 Millionen Euro beisteuern, sagte Bouffier. Selbst wenn die Bewerbung nicht erfolgreich sei, werde das Land die Entwicklung der Elektromobilität fördern -–dann vielleicht etwas kleiner oder über einen längeren Zeitraum gestreckt. Die Entscheidung, welche der acht Bewerber-Regionen „Schaufenster“ werden, soll Anfang April fallen.
Beteiligt sind Unternehmen wie Opel, Fraport oder Lufthansa, Forschungsinstitute und Kommunen. Auch Institutionen jenseits der Landesgrenzen in Bayern und Rheinland-Pfalz nannte Bouffier als Partner, etwa die Technische Universität Kaiserslautern.
Bewerbung für Elektromobilitäts-Programm abgeschickt
FRANKFURT.
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