Vom Atlantik zum Pazifik, stets mit Jack Kerouac als meinem Reiseführer: Und am Ende des Kontinents als Belohnung San Francisco, schön und eigen, wenn auch etwas verloren. Die Stadt mag zweite Liga sein, nichts, was sie bedeutend wie New York oder Los Angeles oder Washington machte, aber unverändert steht sie für eine liberale und tolerante Geisteshaltung. Kerouac und die Beats formierten sich in New York, sie erblühten jedoch in San Francisco. Dazwischen liegen die Stationen der vergangenen vierzehn Tage, die Menschen, die Plätze, die Highways wie die Landschaften. Es war mir ein Vergnügen. Und Kerouac, der 1969 am Suff starb, ist mir von neuem bedeutsam geworden. Bob Dylan sagte, die Lektüre von «Unterwegs» habe sein Leben verändert. Ich kann es so hoch nicht hängen, werde indes behaupten, dass Jack, der heilige Trinker, mein Leben schöner gemacht hat.