Bei der Besetzung von Führungspositionen im Darmstädter Staatstheater soll die Stadtverordnetenversammlung mitreden. Das hat die Fraktion der Wahlinitiative Uffbasse als Konsequenz aus dem Streit um den Intendanten John Dew gefordert, zumal die Stadt im Jahr mehr als zwölf Millionen Euro für das Theater zahle. Dass dies weder mit dem Vertrag zwischen Land und Stadt vereinbar, noch politisch wünschenswert ist, machte am Dienstagabend die Diskussion im Stadtparlament deutlich.
Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) wies darauf hin, dass der Vertrag zwar ein Einvernehmen zwischen Stadt und Land bei Besetzung und Abberufung leitender Stellen vorsehe. Doch entscheide am Ende das Land als Dienstherr. Zudem habe nicht das Parlament, sondern der Magistrat hierbei das Mitspracherecht. Andere Stadtverordnete wie Dagmar Metzger (SPD) warnten vor parteipolitischen Debatten um solche Stellenbesetzungen.
Außer Uffbasse und Linke wollte am Ende der Debatte keine Fraktion die Mitsprache des Parlaments.
Parlament: Keine Mitsprache bei Staatstheater-Intendantenwahl
DARMSTADT.
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