„Wir werden nicht alt, wir Exilierten“, schreibt Stefan Zweig, als der Schriftsteller Joseph Roth 1939 in Paris stirbt. 1942 nimmt Zweig sich im brasilianischen Petropolis das Leben. Die langjährige Freundschaft mit Joseph Roth war in den letzten Jahren überschattet von den Bedingungen des Exils und den unterschiedlichen Haltungen, die beide Autoren dazu einnahmen. Von Nähe und Entfremdung erzählt der Briefwechsel zwischen Zweig und Roth, der unter dem Titel „Jede Freundschaft mit mir ist verderblich“ im Wallstein-Verlag erschienen ist (herausgegeben von Madeleine Rietra und Rainer-Joachim Siegel, it einem Nachwort von Heinz Lunzer, 624 Seiten, 39,90 Euro). Die Darmstädter Jury hat den Band zum Buch des Monats Februar gewählt.
Darmstädter Jury empfiehlt Briefband
DARMSTADT.
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