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Sicherheitsrisiko auf zwei Rädern
Bundestag: Warum eine Veranstaltung für Behinderte in Berlin ausgerechnet an den Rollstuhlfahrern scheiterte
Nur zwei Rollstuhlfahrer gibt es unter den 620 Abgeordneten des Deutschen Bundestags: Finanzminister Wolfgang Schäuble und Ilja Seifert (Foto), den behindertenpolitischen Sprecher der Linkspartei. Er ist seit einem Badeunfall 1967 querschnittsgelähmt. Unser Foto zeigt Seifert in einem der unterirdischen Zugänge zum Berliner Reichstagsgebäude. Foto: privat
DARMSTADT/BERLIN. Der Deutsche Bundestag hat eine Veranstaltung für Behinderte abgesagt – weil zu viele Rollstuhlfahrer kommen wollten. „Das darf doch nicht wahr sein“, sagt Friedrich Ahl. Nicht nur in der Reinheimer Bürgergemeinschaft für Behinderte, in der Ahl sich engagiert, ist die Empörung riesengroß. Sogar eine kleine Demonstration hat es schon vor dem Reichstag gegeben – und viel Häme in den diversen Online-Foren. „Jetzt wissen wir endlich, was unsere Politiker unter Inklusion – der Einbeziehung von Behinderten – verstehen.“
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