Schätzungsweise 40 Millionen Deutsche sind im Internet Mitglied eines sozialen Netzwerks. Allein Facebook zählt hierzulande laut eigenen Angaben rund 20 Millionen Nutzer. In diesen Netzgemeinschaften kann man sich eigene Benutzerprofile erstellen, Kontaktlisten oder Adressbücher aufbauen.
Aktuell verbringen Jugendliche pro Tag 134 Minuten im Netz, so die jüngsten Zahlen des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest, der jährlich eine JIM-Studie (Jugend, Information, Multi-Media) herausgibt. Demnach loggt sich jeder Zweite zwischen zwölf und 19 Jahren täglich in Netzwerke ein, die meisten mehrmals am Tag.
Das Internet als Plattform, um mit anderen in Verbindung zu treten, nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein. Fast die Hälfte ihrer Online-Zeit verbringen die Kinder mit Kommunikation, ein Viertel der Zeit dient der Unterhaltung. Am wenigsten Zeit nimmt die Suche nach Informationen ein.
Der Austausch von Bildern, Einträgen, Kommentaren und Statusmeldungen über soziale Netzwerke ist die häufigste Kommunikationsform im Internet. So werden Freundschaften geknüpft und gepflegt, man tauscht sich zu Veranstaltungen aus.
Jüngere Schüler tummeln sich meist bei schülerVZ. Ganze Schulen machen hier mit – wer nicht dabei ist, wird rasch zum Außenseiter. Rund 5,6 Millionen Schüler sind laut JIM-Studie bei schülerVZ. Hier wird viel Wert auf das Anmeldeverfahren gelegt, das verhindern soll, dass sich ungebetene Gäste einfach einloggen. Mitmachen kann nur, wer von einem Mitglied eingeladen wird. Missbrauch kann die Internetgemeinde dadurch aber nicht verhindern.
Faszination Chatroom
Kommunikation: Im echten Leben gelten andere Regeln als im Netz: Dort ist alles möglich
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