Jetzt ist der achtzehnte Teil der Rennserie erschienen, der mit vielen filmreifen Hochglanzszenen aufwartet. In „Need for Speed – The Run“ (Electronic Arts) können Hobbypiloten sich auf eine atemberaubende Reise quer durch die USA begeben. Die Fahrzeuge (unter anderem der neue Porsche 911 Carrera S und der neue Lamborghini Aventador) sind ebenso wirklichkeitsgetreu wie die Strecke, die von San Francisco nach New York führt. Markante Bauten wie die Golden Gate Bridge und das Empire State Building sowie die Canyons der Nationalparks im amerikanischen Westen bilden dabei die dekorative Kulisse.
Während bei früheren „Need for Speed“-Folgen jeweils nur bestimmte Strecken zu meistern waren, sorgt jetzt zusätzlich der Ansatz einer Story für Spannung. Der Spieler schlüpft in die Rolle des Fahrers Jack Rourke, der sich gegenüber 200 Konkurrenten behaupten und zugleich mit Polizisten und Ganoven auseinandersetzen muss, die ihn erbarmungslos verfolgen. Wenn es den Gangstern gelingt, sein Fahrzeug zu zerfetzen, muss Jack notgedrungen zu Fuß durch die Städte rennen, bis er einen neuen fahrbaren Untersatz findet. Dieses von der GTA-Serie entliehene Wechselspiel sorgt für zusätzliche Spannung, allerdings hat der Held nicht das entsprechende Waffenarsenal zur Verfügung, um sich wirkungsvoll wehren zu können.
Letztlich geht es vor allem darum, möglichst schnell von einem Punkt zum anderen zu gelangen und dabei auch mit widrigen Wetterbedingungen wie Schnee- und Sandstürmen fertig zu werden. Im Multiplayermodus kann man sich mit Freunden und Onlinegegnern messen. „Need For Speed – The Run“ gibt es in Fassungen für PC, Xbox 360, PlayStation 3, Wii und Nintendo 3DS. Das Spiel ist ab zwölf Jahren freigegeben.
Wer stattdessen lieber mal eine Pistenraupe steuern will, kommt mit dem „Skigebiet Simulator 2012“ (UIG Entertainment, für PC) auf seine Kosten. Derlei handfeste Aktivitäten sind hier die Belohnung für öde Büroarbeit. Vor allem geht es darum, in einer zuvor naturbelassenen Alpenregion einen möglichst gigantischen Skizirkus mit Liften, Sprungschanzen und bestens präparierten Pisten aufzubauen. Der Spieler agiert als örtlicher Tourismusmanager, der seinen Tag vorwiegend am Schreibtisch und bei Konferenzen mit Investoren verbringt. Da ist es eine willkommene Abwechslung, wenn er sich nach Büroschluss auf ein voluminöses Fahrzeug schwingen kann. Allerdings auch das nicht nur zum Spaß: Nun gilt es, den Schnee von den Zufahrtsstraßen zu räumen, die Pisten zu präparieren und diverse Sondermissionen zu erfüllen.
Und weil die 3D-Grafik in dem verschneiten Alpental voller hübscher Details ist, hat der „Skigebiet Simulator“ auch für Spieler, die von Wirtschaftssimulationen eher angeödet sind, einen erstaunlich hohen Unterhaltungswert.
„Need for Speed – The Run“ und „Skigebiet Simulator“
Videospiele – Bei „Need for Speed – The Run“ brettert der Held mit schicken Sportwagen quer durch die USA – „Skigebiet Simulator“ für Tourismusmanager
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