Es klingt frisch, unverbraucht und richtig gut – „Cities“, das zweite Album von „Talking Pets“ (erschienen bei (Rough Trade/Snowhite). Die Münchner Indie-Band gilt als Newcomer. Ihr neues Werk macht gute Laune, ist bei einer Tasse Tee genauso hörbar wie am Abend beim Konzert. Es bietet eine Mischung aus Synthie-Pop und harmonischen Klängen und ist dabei auch experimentierfreudig – etwa, wenn der Song „Love’s Just An Empty Word“ mit Trompeten und Trommelwirbel startet. Das weckt Assoziationen an Szenen aus einem Western – etwa, wenn sich im Städtchen die Ankunft einer Reitergruppe ankündigt.
Doch ebenso schnell, wie man auf diese Gedanken kommt, wechselt die Melodie und man steckt mitten in einem Liebeslied. Der Gesang erinnert in Verbindung mit den Melodien ein wenig an die Beatles. Das Klangbild ist so vielfältig, Text und Melodie so stimmig, dass sich damit „Talking Pets“ von der Masse abheben.
„Cities“ von „Talking Pets“
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