Eine „überfällige“ Veranstaltungsreihe hat das Literaturhaus Frankfurt ins Leben gerufen: „Das erste kritische Live-Podium“ über Hörbücher, wie Literaturhaus-Leiter Hauke Hückstädt am Dienstag das neue Format ankündigte. Unter dem Titel „Kopf & Hörer“ werden zweimal pro Jahr Hörbücher kritisiert. Auf dem Podium sitzen immer Hauke Hückstädt und eine Moderatorin des Radiosenders hr2 sowie zwei wechselnde Gäste.
Beim ersten Termin am kommenden Montag (6.) sind das ein Zeitungsredakteur und ein Schauspieler. Auf der Liste der zu besprechenden Hörbücher stehen unter anderem Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“ und Josef Bierbichlers von ihm selbst gelesener Roman „Mittelreich“.
Eine zweite neue Reihe richtet sich an Lehrer. Im - nach der Adresse des Literaturhauses benannten - „Kolleg Schöne Aussicht“ trifft sich wöchentlich eine Gruppe von Pädagogen. Das Literaturhaus arrangiert für sie auf Wunsch Gespräche mit Autoren, Reisen zu Literatur-Events, Begegnungen mit Verlegern oder Fortbildungen. Eine Stiftung finanziert für zwei Jahre eine eigene Stelle am Literaturhaus für dieses Projekt.
Literaturhaus gründet „erstes kritisches Live-Podium“ für Hörbücher
FRANKFURT.
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