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23. Februar 2011  | 

Gerd Winter

Sein künstlerische Tun kreist um Farbe und Fläche, Komposition und Struktur.

"Ohne Titel"
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"Ohne Titel", 2002, Mischtechnik/Leinwand, 60 x 80 cm . Foto: Gerd Winter

 

Gerd Winter baut seine Gemälde in mehreren Farbschichten auf. Dabei ändert sich Farbe und Pinseldiktus von Schicht zu Schicht. gesteigert wird die Wirkung einer Farbe durch die Nachbarschaft einer anders aufgebauten Fläche. Es entsteht Spannung, und doch herrscht stets ein Gleichgewicht der Flächen.

 

Bei manchen Farbfeldern ist die oberste Farbe so aufgetragen, dass die darunterliegende sichtbar bleibt; bei anderen legt Winter durch Abschaben und Kratzen Teile der unteren Farbschichten wieder frei. Verborgenes schimmert durch, wird wieder sichtbar gemacht. Gerd Winters Bilder sind Meditationsbilder.

Claudia Tutsch

 

"Morgentau"
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"Morgentau", 2002, Mischtechnik/Holz, 60 x 90 cm. Foto: Gerd Winter

 

Aktuelle Ausstellung

Farbe bekennen

bis 12. März 2011

Galerie Netuschil
Schleiermacherstraße 8
Darmstadt

Mehr zur Ausstellung: Diziplin im Farbrausch

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