Armida Voss
Expressiver, manchmal auch phantastischer Realismus ist die bevorzugte Ausdrucksform der Künstlerin. Je nach Sujet oder innerem Anliegen wählt sie zwischen ÖL, Gouache, Aquarell, Radierung und Holzschnitt, immer die Zeichnung als Grundlage.
Ihre Hinwendung zum Gegenständlichen verlief über die abstrakte Malerei. Nachdem sie in den 50er Jahren die Figuren erst anonymisiert, dann zerrissen hatte, blieben nur noch schwarze und weiße Flächen. Dazu die Künstlerin: "Diese Leblosigkeit langweilte mich endlos, dachte ich, und: Wenn das die Konsequenz ist, dann ist das für mich der Tod aller lebendigen, künstlerischen Aussage."
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