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24. Mai 2007  | 

Ortrud Sturm

Symmetrie und Reihung spielen eine ebenso große Rolle wie die Reduktion auf architektonische Grundformen.

Ortrud Sturm
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"Eckraum / Doppeleckraum", 1999/2000, Eiche, 112 cm / 143 cm. Foto: privat

 

"Ortrud Sturms Skulpturen sind nicht figürlich im Sinne menschlicher Figuren, eher erinnern sie an architektonische Formen. Es sind Würfel, Zylinder, Rechtecke, Tempel und Türme. Dies gilt jedoch nur auf den ersten Blick.

 

Ortrud Sturm
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"Bogen-Turm", 2000, Eiche. Foto: privat
Oberstes Ziel der Künstlerin ist es, dem Material ihre eigene, ganz persönliche Handschrift einzuprägen. Dies geschieht durch die Methode der mit der Kettensäge freihändig ausgeführten Schnitte, durch die automatisch Unregelmäßigkeiten, Ungleichheiten und Ungenauigkeiten entstehen. Von der Künstlerin ist dieser Eindruck bewußt erzeugt. Er bietet einen willkommenen Kontrapunkt zur archaischen Ruhe und behäbigen Klassizität der Grundformen, die für die Skulpturen charakteristisch sind."

Aus: Interview-Porträt von Gudrun Jäger

 

Ortrud Sturm
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"Zwei Türme", 2000, Eiche, 250 / 210 cm, Kurpark Bad Camberg. Foto: privat
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