Fatma Strößinger
Es sind die intensiven Farben und die großformatigen Bilder mit denendie Künstlerin den Betrachter animiert, sich mit dem Malvorgang auseinanderzusetzen.
Es sind die intensiven Farben und die großformatigen Bilder mit denen Fatma Strößinger den Betrachter animiert, sich mit dem Malvorgang auseinanderzusetzen. Dabei thematisiert sie, was sie beschäftigt. Und das sind "die Wechselfälle des Lebens, das Auf und Ab der Lebensenergien, die sich in blasenartigen Kreisen, mal als Luftblasen des verschwindenden Lebens, mal als Wasserblasen des entstehenden Lebens darstellen", heißt es in der Eröffnungsrede zur Ausstellung im Stolze-Haus.
Und obwohl die Farbe dominiert, lässt sich dennoch ein Hauch Gegenständlichkeit ausmachen: hier ein Händeabdruck, dort eine Frau. "Das Thema der Frau taucht immer wieder auf ohne militant frauenrechtlerisch zu sein. Die Tatsache der Geburt und des femininen Unterleibes ist meistens ihr thematisches Umfeld.
Ihre Malerei ist so sehr am Rande der Gegenständlichkeit, dass sie fast in die Nähe abstrakt expressiver gestischer Malerei gerät. Ich kann oft nur Gegenstandsreste entdecken. Immer wieder triumphiert die reine Malerei, die Auseinandersetzung mit den Substanzen der Farbe", sagt Hermann Nitsch, dessen Meisterschülerin sie war, in einer Rede zu ihrem Werk.
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