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27. Oktober 2008  | 

Brigitte Satori-Constantinescu

Ausgangspunkt sind Fotografien, die am Computer bearbeitet, übermalt und auf verschiedene Trägermaterialien gedruckt werden.

"Voyage  01", Brigitte Satori-Constantinescu
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"Voyage 01", 2005, Fotografie/Digitalmontage, 80 x 160 cm, Auflage 09. Foto: Privat
Die Bilder von Brigitte Satori Constantinescu bieten dem Betrachter ein vielfältiges Assoziationsfeld, einen Betrachtungsspielraum im buchstäblichen Sinne des Wortes.

Sie schicken unsere Gedanken auf eine Reise: Ein Aspekt, der auch schon im Titel einiger Arbeiten – "Voyage" anklingt. Forciert bzw. ermöglicht wird dies durch verschiedene Arten an "Vielschichtigkeit", die die Künstlerin selbst beim Entstehungsprozess in ihre Arbeiten hat einfließen lassen. Ausgangspunkt sind stets Fotografien, die am Computer bearbeitet und übermalt, auf verschiedene Trägermaterialien gedruckt werden. Durch dieses "Sampling" an Techniken werden Vorgänge, die wir mit ganz unterschiedlichen Assoziationen verbinden, miteinander verwoben.

"Voyage 02", Brigitte Satori-Constantinescu
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"Voyage 02", 2005, Fotografie / Digitalmontage, 80 x 160 cm, Auflage 09. Foto: Privat.

Die scheinbare Objektivität der Fotografie, der wir ja eigentlich immer eine gewisse Unbestechlichkeit frei nach dem Motto "so und nicht anders ist es gewesen" unterstellen, wird verknüpft mit dem kreativen Gestaltungsvermögen und der schöpferischen Phantasie der Künstlerin beim Malen – unabhängig, ob dabei tatsächlich mit dem Pinsel oder der Computermaus gemalt wird. Realität und Phantasie, Gesehenes und Vorgestelltes, bereits Vorhandenes und neu Geschaffenes werden so miteinander vereint.

Heike Sütter, Kuratorin Frankfurt a.M., contemporary art projects

 

"Blicke der Bäume", Brigitte Satori-Constantinescu
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"Blicke der Bäume", Blick 09/100 / Installation. Foto: Privat.

“Die Blicke der Bäume” nennt die Künstlerin die digitalen Fotospiegelungen, die Baumwunden und Astlöcher in lebhafte Gesichtsausschnitte verwandeln. Das Zwinkern der Monitore löst eine Augenblickfolge fantastischer Fabulanz aus: Fantasiebegabte werden in den vom malerischen wie grafischen Gestus geprägten Kompositionen Wesen zwischen Pelztier, Tempel und Gottheit assoziieren, oder in den “Blicken” etwas von den Charakteren der Bäume ahnen. Der Baum: Fühlendes Wesen, dem das Zufügen von Schmerz Gesicht verleiht; aber auch heilende Instanz, oder Ort unsichtbar wirkender Kräfte - das sind nur einige Aspekte dieser vielschichtigen Arbeit, die lyrische Bezugnahmen aus der Feder von Hanne Juritz ebenso mit einbezieht wie sie ganz unaufdringlich auch umweltpolitische und spirituelle Konnotationen einschließt

Anja Trieschmann

 

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