Zoya Sadri über ihre Kunst:
"Bei den neuesten Exponaten verlasse ich die reine Malerei und verbinde Bild und Plastik zu einer Komposition. Spiralen und Flächen aus Pappmaché und Draht winden sich in den Raum. Die Trägermasse aus alten Zeitungen, nur geringfügig und oberflächlich als Farbträger genutzt, dokumentiert die Vergänglichkeit aber auch Zeitlosigkeit (...) Die Spiralen zeichnen die Umwege und Zeitsprünge in unserem Leben, laden zum Verweilen ein. Ich verlasse bewusst den linearen und direkten Weg, suche spielerisch nach der verlorenen Zeit.
Die Flächen in den Spiralen sind Sinnbilder für die Zeiten der Ruhe und Zufriedenheit (...) Als Mahnmale verstehe ich meine Bilder. Grabsteinen gleich, sollen sie uns erinnern, bewusster mit unserer Zeit und unserem Leben umzugehen."


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