Johann P. Reuter
Reuter lässt sich von der geistlichen Musik inspirieren. Er setzt diese in Werkreihen um, die von einem Farbwert dominiert wird.
Spielerisches und Instabiles in eine Ordnung bringen: Der sechsteilige „Missa“-Zyklus verklammert schlierig-weiße, graue, gelbe und rote Flächen mit schwarzen Balken- und Winkelsetzungen vom Rande her. Was da an Geometrie ist, wird nie ins Zwanghaft-Exakte getrieben. Durch das Durchschimmern der helleren Acrylfarbschichten entsteht Räumlichkeit, um beim Betrachter den Eindruck zu wecken, das Bildgeschehen halle darin nach.
(Roland Held)
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