Klaus Philipp
Der Kunstfotograf sucht mit seiner Kamera nach den Reizen der Stille.
Eines der größeren Projekte des Kunstfotografen und Kunsterziehers ist der "Licht-Atlas". Dabei handelt es sich um eine Langzeitstudie, bei der der Künstler an verschiedenen Orten die natürlichen Erscheinungen beobachtet.
Die wechselnden Lichtverhältnisse nehmen jeweils Einfluss auf das Motiv. So entstehen bei demselben Bildausschnitt unterschiedliche Bilder, was die Farbvaleurs, die Kontraste und die Helldunkelverteilung angeht. Die Lichtcharaktere der Orte werden sichtbar und bestimmte Naturphänomene rücken in den Blick.
"Auf diesen Bildern malt das Licht. Klaus Philipp arbeitet mit der Natur zusammen, es ist gewissermaßen ein Gemeinschaftsprojekt. Der Künstler hält die Zeit auf jeder Fotografie an und zeigt uns Valeurs und Details einer Veränderung, die wir zu selten wahrnehmen", meint Kunsthistorikerin Alice Selinger zu Philipps Werken.
"Ohne Titel", aus: "Licht-Atlas", 2006, CN-prints, je 21 x 30 cm. Fotos: Privat.
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