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23. März 2009  | 

Helmut Lander

„Der Maßstab jeder Kunstäußerung steht und fällt mit ihrer inneren Wahrhaftigkeit“ hat er 1988 geschrieben. Noch heute hält er sich an diese Maxime.

Stilleben mit Vase, Helmut Lander
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Stilleben mit Vase, Krug und Saiteninstrument, Mosaik am Wilhelminenplatz, 1953. Archiv-Foto: Roman Größer.

 

"Reliefstele", Helmut Lander
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"Reliefstele", Bronze, 1990, 158 x 67,5 x 15 cm. Foto: Privat.

(aka/ab). Lander hat viele Begabungen, denen er im Lauf der Jahrzehnte allen Raum gegeben hat. Man sieht ihn heute als Bildhauer, als Zeichner. Studiert hat er jedoch Wandmalerei an der Hochschule für Baukunst und Bildende Künste in seiner Heimatstadt Weimar. Nach Darmstadt kam er 1951. Glasfenster und Wandmosaiken wurden zum Brotberuf. Gemalt hat er aber weiterhin: abstrakte Bilder, die den Ruf des freien Künstlers festigten.

"Paar", Helmut Lander
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"Paar", Eisen, 1999, 48,5 x 22 x 9 cm . Foto: Privat.

Dann mit über vierzig Jahren, 1967 erst, kam die künstlerische Wende – aus dem Maler wurde der Bildhauer. Er zeigt die Verletzlichkeit des Menschen – bis hin zur eigenen tiefen Verzweiflung. Doch das ist nur die eine Seite. Die anderen sind auch heute noch Tatkraft und Einsatz ("Man muss bereit sein, aus sich selbst herauszutreten", sagt er) – und Ironie.

 

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