Hubert Kuschnick
Expressive Form- und Farbensprache: „Meine Bildwerke setzen den Finger in die Wunden der heutigen Zeit.“
Zur Kunstauffassung Kuschniks schreibt der Künstler selbst:
Seit 2007 beschäftige ich mich kritisch mit dem aktuellen Zeitgeschehen. Das Spektrum meiner bildnerisch-kritischen Analyse bezieht sich nicht nur auf aktuelle Verhaltensmuster des Menschen, die psychische wie physische Ausnahme- und Zwangszustände beinhalten, sondern erweitert sich darüber hinaus auch auf die missbräuchliche Behandlung der Schöpfung und ihrer Lebewesen. Insofern sind meine Bilderfindungen stilistisch wie inhaltlich der KRITISCHEN KUNST zuzuordnen.
Meine Bildwerke setzen sozusagen den Finger in die Wunden der heutigen Zeit und sind trotzdem thematisch zeitlos, da bestimmte ähnliche menschliche Elementarerfahrungen, die lediglich unter anderen Bedingungen sowie Umständen erlebbar waren, den Menschen zu jeder Zeit begleiteten. Meine kritische Auseinandersetzung mit Problemen der Zeit und ihrer Gesellschaft eröffnen neue Interpretationsmöglichkeiten durch vielfältige Assoziationen, welche die dargestellten symbolischen Sinn-Bild-Inhalte auslösen können und gezielt das kritische Bewusstsein des Betrachters schärfen und erweitern sollen. Aufgrund dieser Tatsache hoffe ich, dass der Betrachter neue Einsichten gewinnen möge, die ihn dazu anregen, zukunftsweisende Problem- und Konfliktlösungen zu finden.
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Artikel:
„Hubert Kuschnick zeigt abstrakte Kunst im Büchnerhaus in Goddelau”


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