Beate Koslowski
Sie beschwört die Realität mit Farben: Schallendes Rot, Morbidgrün und Orientblau kontrastieren mutig mit südländisch gedämpften Erdtönen.
Einige Künstler folgten einer Einladung der „Galerie Des Artists Réunis“, ihre Bilder während der Bienale 2002 in Dakar zu zeigen. So auch Beate Koslowski.
Während der Präsentation der eigenen Arbeiten nutzten die beiden Malerinnen die Gelegenheit Ateliers und Ausstellungen afrikanischer Kollegen zu besuchen. Aus Gesprächen und kunsttheoretischen Diskussionen mit Kalidou Kassé und Mansour Ciss entstand das gemeinsame Projekt „Mein imaginäres Afrika“, das jetzt mit einem ersten gemeinsamen Ausstellungszyklus startet.
Beate Koslowski kehrte von ihrer Afrikareise mit einer Fülle spontaner bildnerischer Notate und Tagebuchaufzeichnungen zurück. Im Atelier setzte sie ihre Impressionen in der ihr eigenen realistischen Malweise in großformatige Acrylbilder um. Ihre Begeisterung für leuchtende Farben , intensive Licht-Schatten-Kontrase und malerische Themen finden in ihren afrikanischen Menschen- und Architekturbildern eine konsequente Fortsetzung.
Die verschwenderische Prachtentfaltung senegalesischer Gewänder liefert ihrem figürlicher Realismus den Vorwand zu üppigen Farbharmonien.
Beate Koslowski
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