Gisela Isking
Jenseits gegenständlicher Motive, befreit von Konventionen gesellschaftlicher und künstlerischer Art, malt sie intuitiv, experimentiert mit Farben und Formen.
"Die Themen meiner Bilder sind so vielfältig wie das Leben. Sie beziehen sich auf den Menschen und seine Gefühle sowie auf Natur, Umwelt und Zeitgeschehen" , erklärt Gisela Isking. Kunst bedeute für sie die Visualisierung und Verarbeitung der Wirklichkeit.
Ihre abstrakten Bilder in Öl oder Mischtechnik charakterisieren eine kräftige und symbolische Farbgebung und ein impulsiver Pinselstrich. Materialien, wie grober Sand, und ein pastoser Farbauftrag geben den Werken Struktur.
"Eruption", "Lava" und "Aufschrei der Natur", so die Titel, die die Naturgewalten durch eine organische Formensprache thematisieren. „Die Seuche", eine Installation mit Kuhschwanz in Schwarz, Weiß und Blutrot, erinnert an die BSE-Krise.
"Meine künstlerische Sprache ist sehr von Emotionen bestimmt und deshalb auch immer eine Gratwanderung zwischen freier Entwicklung und bewusster Steuerung", sagt die Künstlerin. die dem Betrachter Spielraum für eigene Interpretationen lassen will. Als Autodidaktin fand sie ihren eigenen Stil, besuchte Atelierkurse, bildete sich an der Internationalen Som-merakademie in Salzburg und an der Städel-Abendschule weiter und arbeitet seit über 15 Jahren freischaffend.
Karin Coletto, Die Rheinpfalz (01.09.2007)
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