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23. März 2009  | 

Monika Golla

Dinge verlieren in den Werken der Künstlerin ihre Neutralität durch einen anderen Sinnzusammenhang.

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Monika Golla betreibt eine Art Entmythologisierung der Sexualität und der Pornografie in ihrem Werk. Ihre Fotoserien werfen Fragen der Sexualität auf, indem neutrale Dinge ihre Neutralität durch einen anderen Sinnzusammenhang verlieren. In der Serie "Wandlung der Unschuld" handelt es sich um Schuhe. Die hohen Absätze der Damenstöckelschuhe werden durch den Kontext der Bilder zu Phallussymbolen. Hier geht es um Detailaufnahmen, die den gewohnten, das heißt normalen Bezugsrahmen wegschaffen bzw. um Zusammenstellungen, sie ihr natürliches Verhältnis zur Umgebung umwandeln.

nach: Gèrard A. Goodrow, Director of Contemporary Art, Christies, Deutschland

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