Ute Döring
Die Künstlerin macht Fotografie zum Werkzeug. Nichts soll ablenken von Form und Farbe.
Gleichzeitig stellt sich der Körper als eine räumliche Kategorie dar.
Der autonome, zunächst nur auf sich verweisende Körper verändert seinen Charakter im Raum. Inwieweit aber repräsentiert der Raum die Eigenschaften des Körpers, oder tritt er in Rivalität zu ihm auf und verleibt ihn sich ein? Und inwieweit verfügt der Körper über eine ausstrahlende Kraft, dass er auch den Raum verändert und gestaltet? Wo sind die Grenzen zwischen innerer und außerer Welt, Individualität und Kollektivität, Subjekt und Objekt zu finden?
Überwiegend entstehen großformatige Schwarz-Weiß-Abzüge auf Silbergelatinepapier. Daneben gibt es zunehmend Arbeiten auf Fotoleinen und auch Fotoobjekte, die eine Verbindung zwischen realen Gegenständen und Fotografien herstellen. Der Raum wird in die Konzepte einbezogen und wird zum Gegenstand der Arbeiten."
Ute Döring
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