Miriam Davids
Ihre Bilder entstehen durch analoge Fotografie und werden nicht nachbearbeitet. Sie macht sich die Verstellmöglichkeiten der Großformatkamera und Farbstimmungen zueigen, um eine eigene Realität zu gestalten.
In erster Linie soll meine Arbeit gefallen dürfen. Ich stelle einen hohen ästhetischen Anspruch an meine durch analoge Fotografie entstandenen Bilder. Durch die Farbintensität werden beim Betrachter Emotionen und Assoziationen geweckt. Diese lenke ich mit Schlagworten, die ich anstelle von oder als Titel gebe, in die von mir angedachte Richtung.
Kunst soll ab einem gewissen Punkt frei interpretierbar sein. Es soll angeregt werden, die Sinne empfangsbereit zu halten, um sich immer die Möglichkeit zu lassen, Tatsachen aus verschiedenen Perspektiven betrachten zu können.
Die hier gezeigten Arbeiten befassen sich mit der Vergänglichkeit des Augenbilcks, von Stimmungen, von Jugend und Schönheit. Man gewinnt den Eindruck, dass durch Verlust der "Schönheit" ein grosser Teil der Lebensqualität stirbt. Es folgt krampfhaftes Festhalten an der Jugend.
Miriam Davids
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