Marlies Blücher
In früheren Bildern der Malerin beherrschte der Mensch die Leinwand. Jetzt präsentiert sie Industriebilder.
Der Mensch der Neuzeit hat Industrieanlagen erschaffen und sie haben ihn geprägt. Die Industrialisierung ist ein gesellschaftliches Phänomen.
Gigantische Fördertürme, Gasometer, Röhrenlabyrinthe, Förderbänder, Schornsteine, Kühltürme und Maschinenhallen stehen als Überreste einer vergangenen Ära in der Landschaft und stellen Kulturdenkmäler unserer Zeit dar.
Ausgehend von einer Faszination gegenüber dem Vorgefundenen, werden von mir insbesondere stillgelegte Industrieanlagen wie das Stahlwerk Völklingen und die Zeche Zollverein in Essen im Detail sowie im Gesamten dargestellt.
In einer individuellen Betrachtungsweise werden Industrieanlagen, als eine Reliquie der Industrialisierung gezeigt, die mich zu stark farbigen Bildwelten inspirieren. Häufig spielt auch die Irritation von Größenverhältnissen, Außen und Innen sowie Räumlichkeit und Fläche eine Rolle.
Bauwerke und Produktionsanlagen, seit Jahren stillgelegt und inzwischen sehr still - das sind die Orte, an denen ich faszinierende Details, verschiedenste Materialen und Formen finde. "Ich will die Zeche malen, nicht der Zeche wegen, nur insoweit sie mir den Anreiz malerischer Flecken und Farben, Silhouetten und Aufbau darbieten". (Zitat: Eugen Bracht)
Marlies Blücher
"Don't look back" - Malerei
20. Januar bis 29. Januar 2012
Kulturverein Griesheim
Bürgerhaus St. Stephan
Griesheim
Vernissage: 20. Januar 2012, 20 Uhr
Öffnungszeiten: Samstag/Sonntag: 15 - 17 Uhr
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Kontakt - Adresse und Homepage.
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