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08. Februar 2012  | dpa

Munch-Ausstellung kommt in die Schirn

FRANKFURT. 

Die spektakuläre Ausstellung „Edvard Munch. Der moderne Blick“, die im Pariser Centre Pompidou rund 490 000 Menschen anlockte, ist bis zum 13. Mai in Deutschland zu sehen: Die Schirn Kunsthalle in Frankfurt zeigt die rund 130 Arbeiten, die vor allem aus dem bislang wenig erforschten Spätwerk des norwegischen Künstlers stammen. Zur Eröffnung am Mittwoch wurde die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit erwartet.
Die Werkschau will vor allem belegen, dass Munch (1863 bis 1944) nicht nur ein Vertreter des Expressionismus, sondern auch ein Wegbereiter der Moderne war. Dazu präsentieren die Ausstellungsmacher rund 60 Gemälde, 20 Arbeiten auf Papier, 50 Fotografien in Originalabzügen sowie mehrere Schwarz-Weiß-Filme.
Die Ausstellung, die damit zum ersten Mal in Deutschland zu sehen ist, ist eine Kooperation der Schirn mit dem Centre Pompidou in Paris und dem Munch-Museum in Oslo. Bis zum 23. Januar war sie in Frankreich zu Gast und belegte Platz sechs der besucherstärksten Ausstellungen in der Geschichte des Centre Pompidou. Vom 28. Juni bis 12. Oktober sind die Arbeiten in der Tate Modern in London zu sehen.

 


Mehr dazu später an dieser Stelle und morgen im Feuilleton der ECHO-Zeitungen.

 
 
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