Stromberg ist zurück: Der fieseste Chef kehrt nach seiner Strafversetzung vom Provinznest Finsdorf wieder in die Capitol-Zentrale zurück und strebt an die Macht. Der stellvertretende Leiter der Schadensregulierung wird zum Abteilungs-Chef, nachdem der bisherige, Becker, wegen seinen Alkoholproblemen zur Kur muss. Stromberg, gespielt von Christoph Maria Herbst, ist siegessicher: „Karriere ist kein Plattenbau. Karriere ist `ne Pyramide – und da ist ganz oben nur noch Platz für einen. Deswegen haben die Ägypter auch zig Jahrtausende durchgehalten und die Ossis nur 40 Jahre. Die allermeisten Leute sind aber eben mentale Ossis, nur ich war geistig schon immer ein Ägypter.“
Doch ganz so leicht wird es nicht, wie Stromberg es sich vorstellt. Babybäuche und unerfüllte Kinderwünsche, strebsame Sekretärinnen und alleinerziehende Mütter bringen so einiges durcheinander. In der Schadensregulierung bricht spätestens dann das Chaos aus, als Mobbing-Opfer Ernie zum Stellvertreter ernannt wird.
Seit Anfang November läuft die fünfte Staffel der Kult-Serie auf ProSieben, seit einer Woche ist die DVD-Box in den Läden erhältlich. 260 Minuten lang kann man dabei den Witzen Strombergs folgen und wem das nicht reicht, für den gibt es weitere 75 Minuten Bonusmaterial. Herbst sagte jüngst in einer Fernsehsendung, dies sei die beste Staffel, doch so langsam geht der fiese Chef ein wenig auf die Nerven. Die Richtung der Witze ist meist die gleiche, die Pointe lässt sich oft schon vermuten. Und doch hat Herbst Recht, wenn er sagt: „Es fühlt sich an wie ein Wiedersehen mit einem Adoptivbruder (...). Er gehört halt dazu, viele rümpfen die Nase, aber man hat auch erlebt dass er ein ganz feiner Kerl sein kann.“
Stromberg ist mit der fünften Staffel zurück
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