Der Wettbewerb der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin (9. bis 19. Februar) ist komplett. Als 18. und letzten Film für das Rennen um den Goldenen Bären gab das Festival am Dienstag das chinesische Drama „Bai lu yuan“ (Land des weißen Hirsches) von Wang Quan’an bekannt. Der Regisseur hatte vor zwei Jahren mit seiner Tragikomödie „Tuan Yuan“ („Apart Together“) die Berlinale eröffnet. Mit „Tuyas Hochzeit“ hatte er 2007 den Goldenen Bären der Berlinale geholt. Sein neuer, rund dreieinhalb Stunden langer Film entstand nach dem gleichnamigen Historien-Epos des Schriftstellers Chen Zhonghsi – einem der umstrittensten Romane der zeitgenössischen chinesischen Literatur, wie Berlinale-Direktor Dieter Kosslick sagte.
Das weltweit größte Publikumsfestival zeigt in seinen verschiedenen Reihen insgesamt fast 400 Filme aus aller Welt. Stars wie Hollywoodschauspielerin Angelina Jolie, Oscar-Anwärterin Meryl Streep und Teenie-Schwarm Robert Pattinson werden erwartet. Mit einer Berlinale-Kamera ehrt das Festival den Amerikaner Ray Dolby. Er habe mit der nach ihm benannten Technik den Raumklang im Kino revolutioniert.
Weißer Hirsch
Film – Der Bären-Gewinner von 2007 geht mit einem Historiendrama ins Berlinale-Rennen
BERLIN.
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