So viel Prominenz war selten im Wettbewerb der Berlinale: der große Sozialfilmer Mike Leigh, der Fotograf und Kinoregisseur Anton Corbijn („The American“), der iranische Bären-Gewinner Asghar Farhadi, sein französischer Kollege Francois Ozon, die Stars Charlotte Gainsbourg, Jake Gyllenhaal und Barbara Sukowa. Sie alle mischen im Wettbewerb mit – leider ohne auf der Leinwand zu erscheinen. Es ist die Jury, die derart glanzvoll besetzt ist. Von der Goldbären-Konkurrenz kann man das nicht sagen. Die italienischen Brüder Taviani, die in den Siebzigern und Achtzigern ihre große Zeit hatten, und Schauspieler Bill Bob Thornton mit seinem Regiedebüt sind neben drei bewähren Deutschen die bekanntesten Vertreter im Programm. Im Vorfeld wirkt die Strahlkraft des Wettbewerbs denn auch gedämpft. Aber die Berlinale ist mehr. Mit ihren 400 Filmen in vielen Sektionen ist dieses Festival eine pralle Wundertüte. Der Glanz mag nicht programmiert sein, Überraschungen aber sind garantiert.
Man muss sie nur finden.
Kommentar: Viel Prominenz
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