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„Zimmer 205“

Deutscher Teeniehorror in der Studentenbude des Grauens

Dieses Studium ist der Horror: Jennifer Ulrich als Katrin. Foto: NFP
Eine Studentin recherchiert das mysteriöse Verschwinden ihrer Vormieterin und gerät dabei in Todesgefahr. Rainer Matsutani gelingt ein zwar etwas formelhafter, aber leidlich spannender Genrefilm. Das ist ungewöhnlich für eine deutsche Produktion.

Die psychisch labile Neunzehnjährige Katrin (Jennifer Ulrich) beginnt mit neuem Elan ein Studium in Erfurt und bezieht ein Zimmer im Studentenwohnheim. Dass ihre Vormieterin Annika (Julia Dietze) spurlos verschwunden ist, beunruhigt sie zunächst nicht. Als sie jedoch das Videotagebuch der Vermissten entdeckt, findet sie heraus, dass Annika von ihren Kommilitonen gemobbt und in kriminelle Vorfälle verwickelt wurde.

Je mehr Katrin nachforscht, desto mehr gerät sie selbst in ein Netz des Verderbens. Spätestens als es zu mysteriösen Todesfällen im Umfeld von Annikas früheren Bekanntschaften kommt, wird die Sache auch für Katrin zu einer existenziell bedrohlichen Angelegenheit – zumal sie zusätzlich noch von albtraumartigen Visionen geplagt wird und in den Fokus von polizeilichen Ermittlungen gerät (als Kommissar dabei: André Hennicke). Sie muss nun noch tiefer in die Materie eindringen, um dem Ganzen ein Ende zu machen. Dabei entdeckt sie ein schreckliches Geheimnis, das sie bis an die Grenzen ihres Verstands führt.

Regisseur Rainer Matsutani hat sich an einen Genrefilm gewagt. Auch wenn die auf einer dänischen Vorlage von 2007 basierende Geschichte letztlich ein bisschen zu formelhaft an japanischem Horror wie „Ring“ oder „Dark Water“ angelehnt ist, funktioniert das Ganze recht gut. Und bereits der Umstand, es mit einem ernst zu nehmenden deutschen Teeniehorror-Beitrag zu tun zu haben, ist schon eine positive Überraschung. „Zimmer 205“ ist darüber hinaus aber auch noch leidlich spannend und überzeugt sowohl schauspielerisch als auch in ästhetischer Hinsicht.


Ab 16 Jahren.


Mehr dazu auf www.zimmer205-derfilm.de.


Mehr Videos zum Thema Kino:
Trailer zu den aktuellen Filmen sowie Interviews, Filmausschnitte und mehr gibt es im Video-Center von „Echo Online“.

 

Artikel Text Laenge: 1826

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  • 04. April 2013
  • Von Dirk Henninger
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