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Die Stars leben unter Wasser

Neues Kinocenter – Der Luxor-Filmpalast in Bensheim bietet insgesamt 1100 Plätze – Drei Kinos mit 3D-Technik

Leuchtende Lettern zieren den Eingang des neuen Bensheimer Kinos am Berliner Ring. Fotos: Dietmar Funck
Nach dem Multiplex-Boom Ende der Neunziger geht die Zahl der Kinosäle seit einigen Jahren leicht, aber kontinuierlich zurück. Da ist es schon bemerkenswert, wenn in einer Kleinstadt ein Komplex mit sechs Sälen und insgesamt 1100 Plätzen neu aufmacht – wie jetzt der Luxor-Filmpalast in Bensheim.
BENSHEIM.
Betreiber-Trio: Christa, Johannes und Jochen Englert (von links) haben das Kinoprojekt in Bensheim verwirklicht. Nach einem Jahr Bauzeit ist ihr Luxor-Filmpalast nun seit einigen Tagen in Betrieb. Das Geschäft soll langsam anlaufen.


Nach einem Jahr Bauzeit bietet das neue Haus durchweg digitale Projektionen, in zwei Sälen ist 3D-Kino möglich. Die sechs Kinos haben zwischen 100 und 330 Plätzen. Ein siebter Saal, der als „Themenkino“ mit Raumschiffkulisse vorgesehen ist und kleine Gruppen aufnehmen kann, ist noch nicht eröffnet. Auch in der Lounge seien noch Arbeiten im Gang, sagt Betreiber Jochen Englert auf ECHO-Anfrage. Der Auftakt soll schrittweise erfolgen.
Was dieses Kino von anderen unterscheidet, ist ein spektakuläres Aquarium. Die heimlichen Hauptdarsteller leben unter Wasser. Majestätisch ziehen Haie und Rochen im Foyer des Lichtspielhauses ihre Bahnen – während die Besucher fasziniert das Schauspiel verfolgen und schon vor dem Film großes Kino geboten bekommen. Das Haus am Berliner Ring soll offensichtlich eine Erlebniswelt sein.
„Wir wollen mehr als nur ein Kino bieten“, erklärt Johannes Englert. Das ist ihm und seiner Familie gelungen. Gemeinsam mit seiner Frau Christa und Sohn Jochen hat er das Millionen-Projekt verwirklicht. Der Clou dabei ist das Aquarium. Die Unterwasserwelt gibt momentan 20 Fischen auf 100 Quadratmeter Grundfläche und in 200 000 Liter Volumen eine beeindruckende Heimat. Japanische Marderhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Adlerrochen und violette Stachelrochen tummeln sich im Salzwasser. „Es sind in Europa sehr seltene Exemplare, die sich aber besonders gut für die Haltung in Aquarien eignen“, erklärt Meeresbiologe Peter Faltermeier.
In den nächsten Monaten sollen weitere Fische in den Filmpalast einziehen.

 

Artikel Text Laenge: 1575

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  • 24. Dezember 2011
  • Von dr/sb
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