Nach dem ersten Teil im Jahr 2008 kommt mit kaum verändertem Team ,,Freche Mädchen 2" ins Kino. Wieder kann der Zuschauer verfolgen, was Mila (Emilia Schüle), Hanna (Selina Shirin Müller) und Kati (Henriette Nagel) gemeinsam erleben. Diesmal sorgt eine Chorfreizeit in den Bergen für reichlich Gefühlschaos. Der Zuschauer kann sich darüber amüsieren, wie es den medial vernetzten Stadtkindern in den bayerischen Alpen ergeht - abgeschnitten vom Rest der Welt. Da muss schon mal ein Gipfel erklommen werden, um mit dem Handy Empfang zu haben. Regisseurin Ute Wieland schafft immer wieder mit Situationskomik Tempo, wenn etwa bei der Schulaufführung der Pappmaché-Mond von der Decke kracht. Für weitere Lacher sorgt das Spiel zwischen dem strengen Mathelehrer Rumpelstilzchen (Armin Rohde) und dem alternativen Musiklehrer Nickel (Tom Gerhardt) - da prallt Verstand auf Emotion. Und damit haben die Mädchen in der Liebe schließlich auch zu kämpfen. Wir sehen Typen, die Mädchenträume erfüllen. Mila, die durch die Geschichte führt, schreibt Songtexte, ihr Freund lebt auf einem Ponyhof. Die flippige Hanna arbeitet an einer Gesangskarriere, und Kati wird als Model entdeckt. Die Probleme der drei sind eher Problemchen und lösen sich rechtzeitig zum Happy End in Luft auf. Bei der Zielgruppe dürfte denn auch ein gutes Gefühl bleiben: Der Film singt ein Loblied auf die Mädchenfreundschaft. Und auch wenn es mit den Jungs mal nicht so läuft, haben Mila, Hanna und Kati immer noch einander.Ohne Altersbeschränkung. Mehr dazu unter: www.frechemaedchen2.film.de
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