In Walt Disneys Spielfilm ,,Fantasia" von 1940 gibt es eine berühmte Zeichentrick-Episode mit Micky Maus namens ,,Der Zauberlehrling". Darin schleppen verhexte Besen Wasser heran, geraten außer Kontrolle und verursachen eine Überschwemmung. Dass diese Sequenz, die auf eine Ballade von Goethe zurückgeht und als Trickfilm-Umsetzung der musikalischen Bearbeitung von Paul Dukas Kinogeschichte schrieb, 70 Jahre später einmal als Realfilm-Version zu sehen sein würde, hätte Walt Disney sich wohl nicht träumen lassen.Ob er den zugehörigen Film des Action-Produzenten Jerry Bruckheimer gemocht hätte, ist allerdings nicht so leicht zu sagen. Aber ,,Duell der Magier" trägt Disneys Logo und ist somit zumindest das, was dessen Nachfolger heutzutage im Namen des einstigen Chefs präsentieren. Das Ergebnis in Form eines spannenden Abenteuers mit vielen spektakulären Spezialeffekten lässt sich durchaus sehen und ist überraschend unterhaltsam.Zwei verfeindete Schüler des großen Zauberers Merlin - Balthazar Blake (Nicolas Cage) und Maxim Horvath (Alfred Molina) - kämpfen seit Jahrhunderten um die Herrschaft über die Welt. Als Blake im New York unserer Zeit auf den Studenten Dave (Jay Baruchel) trifft, erkennt er in ihm den lange erwarteten Anwärter für Merlins Nachfolge und nimmt ihn als Zauberlehrling auf. Doch Dave ist alles andere als begeistert von seiner unfreiwilligen Rolle, stellt sich ungeschickt an und interessiert sich eigentlich nur für Kommilitonin Becky (Teresa Palmer), in die er sich verguckt hat. Als die Mächte des Bösen immer stärker werden, besinnt Dave sich jedoch, um ihnen gemeinsam mit Blake entgegen zu treten und alle verfügbaren Zauberkräfte für den Sieg des Guten einzusetzen.Regisseur Jon Turteltaub, der bereits mit den Nicolas-Cage-Filmen ,,Das Vermächtnis der Tempelritter" und ,,Das Vermächtnis des geheimen Buches" zwei erfolgreiche Action-Komödien vorgelegt hat, scheint bei der erneuten Allianz mit Jerry Bruckheimer ganz in seinem Element zu sein. Da es um Magie geht, sind den Ideen dabei kaum Grenzen gesetzt. Und so gibt es neben zahlreichen Feuerball- und Ektoplasma-Kämpfen unter anderem auch zum Leben erweckte Riesenraubvögel von Manhattans Hochhaus-Brüstungen sowie chinesische Monsterdrachen zu bestaunen.Nicolas Cage mit schwarzem Zauberer-Schlapphut ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, und zu sehr hinterfragen sollte man das Ganze lieber auch nicht. Aber wer sich darauf einlässt, den erwartet ein schwungvolles Fantasy-Abenteuer mit vielen Schauwerten, frechen Dialogen und reichlich Humor. Und wer bisher vergeblich auf eine Alternative zur ,,Harry Potter"-Saga gewartet hat, darf sich nun endlich freuen.Ab zwölf Jahren. Mehr dazu unter www.disney.de/duell-der-magier. Mehr Videos zum Thema Kino:Trailer zu den aktuellen Filmen sowie Interviews, Filmausschnitte und mehr gibt es im Video-Center von ,,Echo Online".
,,Duell der Magier"
Jerry Bruckheimer und Disney präsentieren ein unterhaltsames Fantasy-Spektakel mit Nicolas Cage
In Walt Disneys Spielfilm ,,Fantasia" von 1940 gibt es eine berühmte Zeichentrick-Episode mit Micky Maus namens ,,Der Zauberlehrling". Darin schleppen verhexte Besen Wasser heran, geraten außer Kontrolle und verursachen eine Überschwemmung. Dass diese Sequenz, die auf eine Ballade von Goethe zurückgeht und als Trickfilm-Umsetzung der musikalischen Bearbeitung von Paul Dukas Kinogeschichte schrieb, 70 Jahre später einmal als Realfilm-Version zu sehen sein würde, hätte Walt Disney sich wohl nicht träumen lassen.Ob er den zugehörigen Film des Action-Produzenten Jerry Bruckheimer gemocht hätte, ist allerdings nicht so leicht zu sagen. Aber ,,Duell der Magier" trägt Disneys Logo und ist somit zumindest das, was dessen Nachfolger heutzutage im Namen des einstigen Chefs präsentieren. Das Ergebnis in Form eines spannenden Abenteuers mit vielen spektakulären Spezialeffekten lässt sich durchaus sehen und ist überraschend unterhaltsam.Zwei verfeindete Schüler des großen Zauberers Merlin - Balthazar Blake (Nicolas Cage) und Maxim Horvath (Alfred Molina) - kämpfen seit Jahrhunderten um die Herrschaft über die Welt. Als Blake im New York unserer Zeit auf den Studenten Dave (Jay Baruchel) trifft, erkennt er in ihm den lange erwarteten Anwärter für Merlins Nachfolge und nimmt ihn als Zauberlehrling auf. Doch Dave ist alles andere als begeistert von seiner unfreiwilligen Rolle, stellt sich ungeschickt an und interessiert sich eigentlich nur für Kommilitonin Becky (Teresa Palmer), in die er sich verguckt hat. Als die Mächte des Bösen immer stärker werden, besinnt Dave sich jedoch, um ihnen gemeinsam mit Blake entgegen zu treten und alle verfügbaren Zauberkräfte für den Sieg des Guten einzusetzen.Regisseur Jon Turteltaub, der bereits mit den Nicolas-Cage-Filmen ,,Das Vermächtnis der Tempelritter" und ,,Das Vermächtnis des geheimen Buches" zwei erfolgreiche Action-Komödien vorgelegt hat, scheint bei der erneuten Allianz mit Jerry Bruckheimer ganz in seinem Element zu sein. Da es um Magie geht, sind den Ideen dabei kaum Grenzen gesetzt. Und so gibt es neben zahlreichen Feuerball- und Ektoplasma-Kämpfen unter anderem auch zum Leben erweckte Riesenraubvögel von Manhattans Hochhaus-Brüstungen sowie chinesische Monsterdrachen zu bestaunen.Nicolas Cage mit schwarzem Zauberer-Schlapphut ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, und zu sehr hinterfragen sollte man das Ganze lieber auch nicht. Aber wer sich darauf einlässt, den erwartet ein schwungvolles Fantasy-Abenteuer mit vielen Schauwerten, frechen Dialogen und reichlich Humor. Und wer bisher vergeblich auf eine Alternative zur ,,Harry Potter"-Saga gewartet hat, darf sich nun endlich freuen.Ab zwölf Jahren. Mehr dazu unter www.disney.de/duell-der-magier. Mehr Videos zum Thema Kino:Trailer zu den aktuellen Filmen sowie Interviews, Filmausschnitte und mehr gibt es im Video-Center von ,,Echo Online".
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