Restaurant ,,Papaver" in Darmstadt
Rumpsteak der Extraklasse: Im Ramada-Hotel in Darmstadt überzeugen vor allem die Fleischgerichte - Funktional-modernes Ambiente, internationale Karte, gehobenes Preisniveau
Das Ramada-Hotel an der Eschollbrücker Straße gehört zu den typischen Herbergen der gehobenen Mittelklasse für Geschäftsreisende. Wer in Darmstadt essen gehen will, hat es nicht unbedingt auf dem Radar - der Restaurantbetrieb wendet sich vorwiegend an Hotel- und Konferenzgäste. Allerdings bemüht sich das Haus mit dem Restaurant ,,Papaver" auch um Darmstädter Kundschaft, zum Beispiel jeden Sonntag mit einem ausgedehnten Frühstücks-Büfett (pro Person 19,50 Euro). Und natürlich ist in dem Restaurant jeder Gast willkommen.
Wie isst sich's also im Hotel Ramada? Die Tester haben den Besuch nicht bereut. Gestaltet ist der Gastraum funktional-modern. Der Abstand zwischen den Tischen ist großzügig bemessen, in der Mitte dominiert das abends leere Büfett, auf dem morgens das Frühstück aufgebaut wird, aus Lautsprechern plätschert leise Fahrstuhlmusik. Die Tester haben schon in gemütlicherer Umgebung gesessen.Die Karte ist international gestaltet: klassische Fleisch- und Fischgerichte, ein bisschen Pasta, ein wenig asiatische Küche und so weiter. Jeder soll eben etwas finden, ganz gleich aus welcher Ecke der Welt er angereist ist. Entsprechend ist auch die Weinkarte konzipiert, die immerhin mehr als ein Dutzend offene Weiße und Rote offeriert. Die Preise für Speisen und Getränke entsprechen dem Niveau des Hotels - gehoben. Als Einstieg wählten die Tester eine Tomatencremesuppe (fünf Euro), ein Carpaccio vom Rind (zwölf Euro) und eine gebratene Barberie-Entenbrust (elf Euro). Während die Suppe in Ordnung, aber nicht weiter der Rede wert war, erwiesen sich die beiden anderen Entrees als gute und sehr gute Wahl. Das Carpaccio war hauchfein geschnitten und zart, gewürzt mit aromatisch recht dominantem Limonen-Olivenöl, grob gemahlenem Pfeffer, Meersalz, Parmesan und Rucola. Ein ehrliches Gericht, das man zudem noch mit einem der drei leckeren Dips, die mit dem Brot an den Tisch kamen, selbst variieren konnte. Die beste Wahl bei den Vorspeisen war die außen knusprig und innen rosa gebratene Entenbrust, die mit den Kirschtomaten, den knackigen Zuckererbsen und weiterem Grün vorzüglich schmeckte.

Merken
|
















